„… damit sie … alle Mühe mit mir teile…“

Canticum zum Tag aus dem Buch der Weisheit

In der heutigen Laudes vom 10.12.2021 bete ich als Canticum diesen Text aus dem Buch der Weisheit.
Für mich ist dieses Buch ein ‚gutes‘ Buch im Alten Testament.
Was dort über die ‚Weisheit‘ gesagt wird, übertrage ich gerne auf den Heiligen Geist.
Anstelle des Wortes „Weisheit“ füge ich oft „Heiliger Geist“ ein.

Und dann bekommt dieser Text für mich eine ganz neue Prägung.



Ich bin ja – nach wie vor – der Meinung, dass der Heilige Geist und seine Verehrung in unserem christlichen Glauben viel zu kurz kommt.

Dabei ist schon im Schöpfungsbericht von ihm die Rede:

Genesis (1 Mose) 1,1-2:
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Die Erde war noch leer und öde, Dunkel bedeckte sie und wogendes Wasser, und über den Fluten schwebte Gottes Geist.

Belastendes und Demotivierendes

Für mich sind, gerade auch in der heutigen Zeit, solche biblischen Texte entlastend und motivierend.
Gestern noch sprach ich im Rahmen einer Fachkonferenz mit Kolleg:innen in einem Jahresrückblick darüber, was alles in diesem Jahr 2021 gelaufen war. Dabei fiel mir auf, dass eigentlich alle – durch die Bank – erwähnten, wie besonders diese gegenwärtige Zeit, die letzten zwei Jahre, durch die Corona-Pandemie geprägt sind.
Vieles, was wir angegangen und geplant haben, war zumindest ‚vorläufig‘ oder provisorisch, manches vermeintlich auch ‚für die Katz‘, weil Geplantes kurzfristig abgesagt oder zumindest verschoben werden musste. Bilder oder Begrifflichkeiten, die die Instabilität der Lebens- und Arbeitsumstände ins Wort brachten, wurden genannt.

Ich denke, dass es anderen Menschen in ihrem eigenen Leben (ob beruflich oder privat) nicht viel anders ergangen ist – vielleicht manchen sogar noch schlechter, weil Lebensfundamente weggebrochen sind. Besonders hart traf und trifft es die Opfer der Flutkatastrophe im Sommer dieses Jahres.

Angesichts solcher Situationen stellt sich zumindest bei mir immer wieder die Frage:
„Wie schaffe ich das alles?“ – „Woher nehme ich noch die Motivation?“ – „Was kann ich gegen Entmutigungs- oder Ermüdungserscheinungen tun?“

Dazu kommt auch, dass dieser Stress mental und emotional auch Folgen hat – ich spüre es zumindest bei mir: ich werde dünnhäutiger und leichter reizbar. Wenn ich etwas als ungerecht oder falsch empfinde, bringt mich das persönlich mehr auf die Palme als sonst.

Mir und anderen gerecht werden – aber wie?

Wenn ich dann wieder herunter komme und zur Ruhe kommen kann, geht es mir damit nicht unbedingt viel besser. (Es ist ja schon mal gut, dass es in solchen Zeiten überhaupt noch Gelegenheiten gibt, selber zur Ruhe zu kommen, um Zeiten des Gebetes, der Meditation und der Reflexion zu finden.)

Denn: wer kann schon damit zufrieden sein, wenn es nicht so läuft, wie man es geplant oder sich gedacht hat? Ich bin es zumindest nicht. Das liegt vielleicht auch darin, dass ich eher Perfektionist bin.
Gelassenheit und Langmut sind nicht meine eingeborenen Stärken.

Ein gutes Wort zur richtigen Zeit

Da sind solche Worte, wie heute in der Laudes für mich persönlich das ‚gute Wort zur rechten Zeit‘!
Da ist von der Weisheit die Rede, die Gottes ständige BegleiterIN ist und die Gott auch den Menschen zur Seite stellen will.
Der Mensch, hier der Protagonist des Betenden, weiß um seine Aufgabe und seine göttliche Sendung. Zugleich weiß er aber auch um seine Begrenztheiten, seine Schwächen und seine Unvollkommenheit.

Allein das einzugestehen – ist das nicht schon Werk der Weisheit? – Ich denke schon!

Für den Betenden aus diesem Canticum ist die Weisheit von Anfang an und mit einem klaren ‚Auftrag‘, nämlich einsichtig zu machen, was Gott gefällt und recht ist nach seinen Geboten.

Die Weisheit ist also die Begleiterin Gottes, die alles in ein anderes Licht und in größere Zusammenhänge setzen kann.

Um diese Begleitung betet unser Protagonist im heutigen Text, in dem Wissen, dass auch sie ihm Einsicht schenken kann und sogar „alle Mühe mit“ ihm „teilen“ kann.

In dem Wissen, dass geteilte Mühe halbe Mühe ist, so wie geteiltes Leid halbes Leid ist (Volksmund), so vertraut der Betende darauf, dass die Weisheit und ihr Wirken entlastend sein kann, damit man wieder den „Kopf frei bekommt“.

Die Weisheit, die „alles weiß und alles versteht“ hat auch die Kraft, „mich in meinem Tun besonnen zu leiten und mich in ihrem Lichterglanz (zu) schützen…“.

Die Weisheit Gottes hat also etwas Erhellendes, gerade dort, wo wir Dunkelheit spüren, wo unsere Wege nicht klar erkennbar sind.


Alle Fotos: www.pixabay.com


Gottes Weisheit,
Du heilige Geistkraft,
die du von Anfang an warst und
auch heute noch bist.

Die du geschaffen hast
und Einsicht schenkst;
die du Mühen teilst
und mich besonnen leiten möchtest,

öffne mich auf dich hin,
damit ich dich,
die
Schöpferin, Geistbewegerin und
Schützerin
sehnsuchtsvoll erwarte,
dass du ankommen darfst in mir
und mich führst
und entlastest
und ermutigst
für meine nächsten Schritte.

Amen.

(Gerd Wittka, 10.12.2021)




Ad multos annos …?

Ich lege persönlich keinen besonderen Wert auf meinen jährlichen Geburtstag.

Warum?



Bild von Gerhard Lipold auf Pixabay

Denn eigentlich ist jeder Tag die Erinnerung an meine Geburt und dass ich leben darf.
Jeder Tag ist für mich ein Tag, in dem ich dankbar sein kann, dass ich lebe und Gott bitten darf, auch weiterhin gut leben und arbeiten zu können; dass ich Gott loben und danken kann für dieses Leben und ihn bitten darf, mich auch weiterhin in seiner Liebe zu bergen.




„Es geht mir gut…“

Foto: www.pixabay.com

Heute Nacht hatte ich einen Traum.

Ich sah meinen Bruder Eric, der am 13.10.2013 gestorben war. Sein Gesicht war so klar und so vertraut, wie ich es zu seinen irdischen Lebzeiten kannte.



Und er sprach nur einen Satz zu mir: „Es geht mir gut!“

Danach erwachte ich. Als ich auf die Uhr schaute, war es genau 3.00 Uhr!

Ist das nicht eigenartig; ein solcher Traum am frühen Morgen des Allerheiligen-Tages?!




Gedanken-Experiment: Sinn

In manchen Situationen erlebe ich, dass Menschen die Frage stellen: „Warum?“
Das ist oft der Fall, wenn eine schwere Krankheit diagnostiziert wird oder wenn ein Mensch plötzlich oder sehr früh stirbt.

Hinter dieser Frage nach dem „Warum?“ steht die Frage nach dem Sinn.

Quelle: www.pixabay.com

Wir haben uns daran gewöhnt, die Frage nach dem Sinn, zum Beispiel nach dem Sinn des Lebens, nach dem Sinn meines Lebens wie selbstverständlich zu stellen. Und wie selbstverständlich suchen wir darauf eine Antwort.

Ich habe auch immer noch die Hoffnung, dass mein Leben einen tieferen Sinn hat.

Aber angesichts so mancher vermeintlicher ’sinnlosen‘ Erfahrungen, wage ich mich immer mehr zu fragen, ob die Frage nach dem Sinn des Lebens überhaupt sinn-voll ist?



Da sehe ich Menschen in anderen Ländern, die nur dahin vegetieren, die nicht leben und auch nicht sterben können, die unterdrückt werden oder Opfer von Gewalt werden. Ihr Leben erscheint mehr wie ein biologisches Dahinvegetieren. Ob diese Menschen überhaupt die Zeit haben, sich die Frage nach ihrem Lebenssinn zu stellen?
Oder können sich diese Frage erst Menschen stellen, die dafür den Kopf frei haben, die nicht um das nackte Überleben kämpfen müssen, die nicht gerade vom Leid zerfressen werden?

Daher wage ich es einfach mal, ein Gedanken-Experiment zu wagen:

Was würde mit mir passieren, wenn ich von der Prämisse ausginge, dass es überhaupt keinen – transzendenten – Sinn in meinem Leben gibt?

Natürlich kann ich einen Sinn im rein Funktionellen suchen und finden.
Dann wäre unser Leben aber kaum unterschieden von dem Leben anderer Kreaturen, die gleichsam lediglich eine biologische Nische ausfüllen, wo es um das Leben und Überleben und um die Erhaltung der Art geht. Zugleich wäre dieses Leben von „Fressen und Gefressenwerden“ bestimmt.

Quelle: www.pixabay.com

Was würde sich also in meinem Leben verändern, wenn ich davon ausgehe, dass mein Leben in diesem Sinne „keinen Sinn hat“; wenn es zum Beispiel bei religiösen Menschen nicht auch um die Frage nach dem Leben danach ginge?
Was wäre, wenn es überhaupt kein „danach“ gäbe? – Wofür würde ich dann noch leben wollen?

Woher würden wir Visionen entwickeln für eine bessere Zukunft, wenn nicht nur die reiner Erhaltung der Art dahinter stünde (BTW: Bei dem derzeitigen Umgang mit der Klimakrise bekomme ich immer mehr den Eindruck, dass selbst diese primitive Form der Existenz einer Art, sich um die eigene Erhaltung der Art zu kümmern, bei uns noch nicht einmal – mehr – vorhanden ist; sonst würden wir mit viel mehr Entscheidenheit diese Herausforderung angehen!)?

Stellte ich also die Frage nach dem Sinn mit der Frage nach dem „danach“ in Frage, müsste ich weiter suchen.
Dann würde ich irgendwann zu der Frage kommen, warum ich JETZT noch leben möchte?

Die Sinnfrage würde also dann mehr und mehr auf die Gegenwart, auf den Augenblick, auf das Jetzt gerichtet werden müssen.
Und an diesem Punkt entdecke ich auch als religiöser Mensch das Potential für eine Antwort. Dann werde ich nämlich irgendwann auch an den Punkt gelangen, wo ich lernen muss, das Leben so zu leben und anzunehmen, wie es ist.
Dann wird die Sinnfrage sich allein in diesem Augenblick entscheiden müssen.

„Es ist, was es ist…“ – so Worte von Erich Fried.

Wer sich frei macht von der Frage, was ‚einmal mein Leben Sinn geben soll‘, der wird mehr und mehr auf die Gegenwart geworfen sein.
Was ist jetzt? – „Es ist, was es ist…“ – Das verweist uns auf den Augenblick.

time, Quelle: www.pixabay.com

Auf den Augenblick verwiesen zu sein, wenn es mir ‚gut‘ geht, wenn ich mein Leben gut meistern kann, wenn ich frei bin von Not, Leid oder Krankheit – das ist keine Kunst.
Dann kann ich sogar eine tiefere Zufriedenheit entwickeln, die aus der reinen Freude am Leben erwächst.

Deutlich problematischer wird es aber, wenn mein Leben in diesem Augenblick überhaupt nicht schön ist, sondern von Krankheit, Gewalt, Leid oder Not gekennzeichnet ist.

Da wird es sehr schwierig, aus dem Augenblick heraus zu leben und neue Kräfte zu entwickeln, um durch diese schwere Zeit zu kommen.

Da wird es wohl nötig sein, Visionen zu entwickeln, wofür ich (noch) leben möchte?

Jetzt wird es schwierig für mich, weiter zu denken: entweder ich nehme das Leben so an, wie es ist, oder aber – ohne eine Antwort nach einem Sinn – mein Leben wird sinn-los und es steigt die Möglichkeit, mein Leben vor der Zeit zu beenden.

Es geht auch noch anders: ich verknüpfe die Frage nach dem Sinn des Lebens doch mit einer ‚transzendenten‘ Anwort nach dem Sinn des Lebens.
Was aber, wenn das nur ein raffinierter Kniff der eigenen menschlichen Psyche ist, um nicht vorzeitig aus dem Leben treten zu wollen.

„Beyond“, Bild von Karin Henseler auf Pixabay

Die Frage nach dem Sinn des Lebens für ein ‚Leben danach‘ kann nur eine Antwort aus einer Hoffnung heraus sein; eine Hoffnung, die wir zu den irdischen Lebzeiten niemals erfüllt sehen werden.

Eine liebe Freundin von mir (und Ordensfrau und Kollegin) sagte immer wieder vor ihrem Sterben: „Ich habe noch viele offene Fragen, die ER mir wird beantworten müssen.“
Diese Freudin war durchdrungen vom Glauben an das zukünftige Leben, aber ihr war auch klar, dass manche Antworten auf den Sinn werden warten müssen, jenseits der Zeit.

Können wir uns aber damit zufrieden geben, wenn wir die Frage nach dem Sinn des Lebens stellen?
Ich fürchte: wir müssen es!

Es sei denn, wir lernen das Leben so zu leben, wie es ist, ohne nach dem Sinn zu fragen, ohne die Frage nach dem „Warum?“ beantwortet haben zu müssen.

„Es ist, was es ist….!




Neue Lektion in Dankbarkeit

Bild von lucasvieirabr auf Pixabay

Vielleicht bin ich in den letzten Jahren sensibler geworden; vielleicht habe ich auch durch meine Arbeit in der Krankenhaus-Seelsorge einen anderen Blick darauf bekommen, wie zerbrechlich das Leben und unsere Existenz ist.

Fakt ist: mehr als früher rühren mich die Bilder der Umweltkatastrophe im Herzen Europas in diesen Tagen an.

Ich wache auf mit meinen Gedanken an die Menschen dort und wenn ich mich zum Schlafen niederlege, widme ich den letzten Gedanken des Tages und mein letztes Stoßgebet an unseren Herrn und Bruder Jesus Christus diesen Menschen, die so bedrängt sind in ihrer Not.

Und ich spüre eine große Dankbarkeit; dafür, dass ich sicher wohnen und schlafen kann.
Ich spüre eine große Dankbarkeit für Vieles, was mir manchmal so selbstverständlich vorkommt, denn mir wird vor Augen geführt, dass eigentlich NICHTS EINE SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT ist.

Herr, ich werfe meine Freude, wie Vögel an den Himmel.
Die Nacht ist verflattert. Ein neuer Tag, von deiner Liebe, Herr. Ich danke dir.“
(frei zitiert nach einem Gebet aus Afrika)

Eine solche Sicht, dass nichts selbstverständlich ist und die daraus wachsende Dankbarkeit treibt mich auch um in der Frage, was ich tun kann, um Leiden zu mindern und zu helfen.




Sexualität und Spiritualität

“ … und diese Liebe auch …“

Quelle: unsplash.com

Am 29. Mai 2003 – also vor gut 18 Jahren – habe ich auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Homosexualität und Kirche (HuK) im Rahmen des 1. Ökumenischen Kirchentages in Berlin an einer Podiumsdiskussion der Podienreihe: Und diese Liebe auch! – Homsoexuelle und Kirche, mit dem Titel:
„„… mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft“ – Über den Zusammenhang zwischen Sexualität und Spiritualität tauschen sich Menschen unterschiedlicher Sexualität und Spiritualität aus“ teilgenommen.

Heute, im Mai 2021, hängen Rainbow-Flags als Zeichen des Protestes gegen das vatikanische Verbot von Segnungen homosexueller Paare an unzähligen Kirchen der römisch-katholischen Kirche in Deutschland.

Da erinnere ich mich wieder sehr an meine damaligen Ausarbeitungen zum 1. Ökumenischen Kirchentag und an mein Statement bei der Podiumsdiskussion zum Thema:

Sexualität und Spiritualität.

Angesichts der aktuellen Debatte in unserer Kirche möchte ich meine damaligen Abhandlungen heute hier noch einmal dokumentieren.

Sie zeigen nämlich deutlich das Defizit auf, unter dem auch aktuelle Diskussionen über dieses Thema immer noch leiden, nämlich das fehlende Bewusstsein, dass unsere Spiritualität gar nicht ohne unsere je eigene Sexualität möglich ist.



Die Abgrenzung der Sexualität von der Spiritualität hat in der kirchlichen Vergangenheit viel Leid und Diskriminerungen hervorgebracht.

Mit der erneuten Dokumentation meiner damaligen Arbeit möchte ich einen kleinen Beitrag leisten, beide Themenbereiche wieder in den notwendigen und nötigen Zusammenhang zu sehen, zu verstehen und bei allen zukünftigen Überlegungen mit zu berücksichtigen.

Einige Gedanken und Formulierungen, die ich dort vor 18 Jahren getan habe, kann ich heute – nach dem aktuellen Stand der (Gender-)Forschung so nicht mehr aufrechterhalten. Aus historischen Dokumentationszwecken habe ich sie aber beibehalten, doch mit entsprechenden Vermerken versehen.

Quelle: www.pixabay.com

Als erstes dokumentiere ich mein Statement am Beginn der Podiumsdiskussion.
Dann liefere ich die mit wissenschaftlichem Apparat versehener Ausarbeitung nach, die natürlich als Grundlage meines Statements anzusehen sind und welches von dieser geprägt wurde.

  1. Einführungsstatement zur Podiumsdiskussion:
    „… mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft“ – Über den Zusammenhang zwischen Sexualität und Spiritualität tauschen sich Menschen unterschiedlicher Sexualität und Spiritualität aus
    auf dem 1. Ökumenischen Kirchentag in Berlin am
    Donnerstag, dem 29.05.2003 in der Marienburg Oberschule, Kranzer Str. 3, 14199 Berlin

2. Spiritualität und Sexualität – Überlegungen zum Statement auf einer Podiumsdiskussion zum Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin


Für Rückmeldungen und Kommentare zu meinen Ausführungen bin ich sehr dankbar.
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