Heilig? – Die Blutspur des Bernhard v. C.

Zweifelhafter „Kirchenlehrer“

Viele verbinden mit dem Namen des Bernhard von Clairvaux den Aufstieg des Zisterzienserordens, doch seinen Predigten und seiner Propaganda folgt eine Blutspur.



Heute, dem 20.08. begehen wir den Gedenktag des ‚heiligen‘ Bernhard von Clairvaux, der im 19. Jahrhundert sogar zum Kirchenlehrer ernannt wurde.

Quelle: G. Bruno, gravure Perot, Public domain, via Wikimedia Commons

Kreuzzüge und Gewaltaufrufe

Doch scheint es mir ratsam, seiner Verehrung mit einer hohen Skepsis und Vorsicht zu begegnen, denn er war offenbar ein Mann des Wortes, doch seinen Worten folgten grausame Blutspuren.

So lesen wir im Heiligenlexikon über ihn:

„… Bernhard war berühmt für seine große Predigtbegabung, die er – im Auftrag von Papst Eugen III. – nicht zuletzt in den Dienst der Anwerbung für die Kreuzzüge einsetzte; er entfachte in ganz Europa einen Rausch der Begeisterung für die Kreuzzüge.(…)
1146 rief er in Vézelay zum 2. Kreuzzug auf, diese Predigt von Vézelay löste in ganz Frankreich Begeisterung aus;(…)
Das ritterliche Ideal der Kreuzzüge sah das Sterben für den himmlischen Herrn als besonderen Verdienst; so formulierte Bernhard: Ein Ritter Christi tötet mit gutem Gewissen; noch ruhiger stirbt er. Wenn er stirbt, nützt er sich selber; wenn er tötet, nützt er Christus. Die schrecklichen Folgen solcher Worte betrafen nicht nur die Menschen im Nahen Osten, sondern auch die mittelalterlichen jüdischen Gemeinden. Der Misserfolg des Kreuzzugs traf Bernhard schwer; seine erneute Kreuzzugsinitiative 1150 blieb erfolglos.(…)
Kompromisslos bekämpfte Bernhard die Katharer,(…) ebenso bekämpfte er die Reformation des Petrus Waldus (Anm.von mir: siehe „Waldenser“)…“

https://www.heiligenlexikon.de/BiographienB/Bernhard_von_Clairvaux.htm

Auch gilt Bernard von Clairvaux als Mitinitiator des Kreuzzuges gegen die Wenden:

„… Bernhard von Clairvaux verfasste im März 1147 einen Aufruf zum Wendenkreuzzug, in dem er die Auslöschung des gesamten Wendenvolkes zur Zielsetzung machte…“

https://deutschland-im-mittelalter.de/Militaer/Kriege/Wendenkreuzzug

Ihm ging es offenbar um eine ‚Gewaltmission‚, die aber schon damals kontrovers geführt wurde. Bernhard soll diesen Wenden-Kreuzzug damit als Verteidigungskrieg proklamiert haben.
Dies erinnert sehr stark an die heutige ‚putinistische Ideologie‘, mit der Putin den Angriffskrieg gegen die Ukraine rechtfertigen will.

Auch literarische Lichtblicke

Ja, es gibt auch gedankliche Lichtblicke des Bernhard von Clairvaux.
Eine seiner bekanntesten Texte finden sich in einem Brief an seinen früheren Mönchen, Papst Eugen III.:

„… Wenn also alle Menschen ein Recht auf dich haben, dann sei auch du selbst ein Mensch, der ein Recht auf sich selbst hat. Warum solltest einzig du selbst nichts von dir haben? Wie lange noch schenkst du allen anderen deine Aufmerksamkeit, nur nicht dir selber? Bist du dir etwa selbst ein Fremder? Bist du nicht jedem fremd, wenn du dir selber fremd bist? Ja, wer mit sich selbst schlecht umgeht, wie kann der gut sein? Denke also daran: Gönne dich dir selbst. Ich sage nicht: Tu das immer. Ich sage nicht: Tu das oft. Aber ich sage: Tu es immer wieder einmal. Sei wie für alle anderen auch für dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen. …“

https://www.aphorismen.de/zitat/75035

Doch darf dieses nicht darüber hinwegtäuschen, dass Bernhard der ideologische Wegbereiter von Kreuzzügen und gewalttätigen Verfolgungen christlicher Glaubensrichtungen war, die er selber ablehnte und deshalb bekämpfte.

Bernhard von Clairvaux und sein Verhältnis zu Juden

Besonders erwähnenswert erscheint mir die Haltung Bernhards gegenüber den Juden zu sein. Bernhard scheint kein Gegner des Judentums gewesen zu sein, was zur damaligen Zeit eher selten zu finden war. Dennoch begegnete er der jüdischen Religion nicht auf Augenhöhe und seine Toleranz gegenüber den Juden war eher wirtschaftlich-materieller Überlegung zu verdanken, denn einer Toleranz gegen die jüdische Religion.
Hierzu empfehle ich die Hausarbeit „Bernhard und die Juden“ von Johan Thienard.

Resümee

Erstaunlich erscheint mir, dass Bernhard von Papst Pius VIII., der als moderner Papst galt, zum Kirchenlehrer ernannt wurde. Dies war 1820.

Ja, die Kirchengeschichte kommt an Bernhard von Clairvaux nicht vorbei. Er hat Außerordentliches für die Verbreitung des Zisterzienser-Ordens vollbracht.
Doch ich selber halte mich mit seiner Verehrung angesichts der blutigen Folgen seiner Predigten und Schreiben, die die Kreuzzüge rechtfertigten und den ideologischen Unterbau für die Verfolgung der Katharer führte, sehr zurück.




Unerträglich und untragbar

Oder: wie Kardinal Woelki sich selbst demontiert

Dunkle Schatten über dem Erzbistum Köln – Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

Nach den vielen Eklats von und um den Erzbischof von Köln, Kardinal Woelki, und dessen angeordneter Auszeit durch Papst Franziskus ist nun das eingetreten, was viele befürchtet haben: das Erzbistum Köln kommt nicht zur Ruhe.



Es gab aus internen Kirchenkreisen schon viele Protestnoten; hauptamtliche Mitarbeiter:innen, ob Kleriker oder Nicht-Kleriker, Ehrenamtliche und viele andere Menschen haben ihren Unmut über die katastrophale Kirchenleitung der Erzdiözese Luft gemacht.
Doch diese Stimme des Volkes Gottes schlägt beim Kardinal auf taube Ohren.
Nicht nur sein Auftritt im Erzbistum Köln, sondern auch sein Auftreten beim Synodalen Weg zeigt einen Bischof, der so gänzlich empathielos zu sein scheint.

Allein was das Thema „Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs durch Kleriker“ in seinem Bistum angeht, versagt Woelki und seine Verwaltung total.

Erst gestern wurde ich nach einer Tauffeier, an der auch Gläubige aus dem Erzbistum Köln teilnahmen, auf den skandalösen und menschenverachtenden Umgang mit dem früheren römisch-katholischen Priester Michael Schenk hingewiesen, der nun u.a. als Therapeut und auch ehrenamtlich als Priester der altkatholischen Kirche angehört. Zwar liegt das größere Versagen in diesem Falls sicherlich bei dem Vorgänger von Kardinal Woelki, aber er und seine Bistumsverwaltung hätten es in der Hand gehabt, sich wirklich für die Opfer sexualisierter Gewalt stark zu machen.
Zwar hat Woelki immer wieder betont, dass es ihm um die Opfer gehe; doch daran darf man berechtigte Zweifel haben.

Denn ein neuer Skandal, der vor wenigen Tagen öffentlich wurde, zeigt unverhohlen: es geht um die Person Woelki und darum, ihn weiterhin fest im „Sattel der Kathedra“ sitzen zu lassen.

Es wurde ein PR-Strategiepapier des Erzbistums Köln bekannt, für das das Bistum zwischen 2019 und 2021 € 820.000,– (das ist knapp eine Million Euro!!!) . Wie verschiedene Medien zu berichten wissen, trug ein Papier dieser Strategiekampagne den Titel: „„Wie ‚überlebt‘ der Kardinal bis März 2021“.

Hier wird das Dilemma in meiner Kirche einmal mehr deutlich, woran die Institution völlig krankt und was eine strukturelle Sünde ist: Es geht immer noch viel zu viel um die Institution Kirche, um ihre Macht, um Macht, die einzelne Menschen, die in der Hierarchie weit oben stehen, über andere aktiv ausüben können.
Es geht immer noch um einzelne Menschen, die nachweislich Fehler gemacht haben und nicht bereit sind, die Konsequenzen zu ziehen, sondern so an ihrer Macht hängen, dass sie sogar das ihnen anvertraute Vermögen dafür verwenden.

Woher kommen die knapp 1 Million Euro für die Strategiekampagne?! Und – viel wichtiger -: Wo fehlen sie? Wofür können sich nicht (mehr) eingesetzt werden? Welchen Auftrag vernachlässig die Kirche, um dem Ego von Einzelnen zu dienen?

Hier sind auch kirchenrechtliche Fragen zu beantworten, nämlich inwieweit der Umgang mit den zeitlichen Gütern der Kirche dem Sinn und Auftrag der Kirche gerecht wird, oder: ob hier nicht sogar Gelder veruntreut wurden?

Dazu heißt es nämlich im kirchlichen Gesetzbuch, dem „Codex iuris canonici“:

Can. 1254 — § 1. Die katholische Kirche hat das angeborene Recht, unabhängig von der weltlichen Gewalt, Vermögen zur Verwirklichung der ihr eigenen Zwecke zu erwerben, zu besitzen, zu verwalten und zu veräußern.

§ 2. Die eigenen Zwecke aber sind vor allem: die geordnete Durchführung des Gottesdienstes, die Sicherstellung des angemessenen Unterhalts des Klerus und anderer Kirchenbediensteter, die Ausübung der Werke des Apostolats und der Caritas, vor allem gegenüber den Armen.“

https://www.codex-iuris-canonici.de/cic83_dt_buch5.htm

Hier darf ich unumwunden meine Zweifel anmelden, ob ein solches Gebaren des Erzbistums Köln mit diesen Rechtsvorschriften im Einklang zu bringen ist.
Deshalb muss es hier auch eine innerkirchliche Untersuchung geben. Verantwortlich dafür wird letztendlich der „Apostolische Stuhl“ im Vatikan sein.

Ungeachtet aller notwendiger Klärung bin ich der festen Überzeugung, dass es bei Woelki heißen muss:

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay



Remember

Du fehlst, liebe Mama!




Lifestyle: sparen!

Bild von Norbert Koch auf Pixabay

Aus der Not eine Tugend machen

Ja, wir alle werden nicht umhin kommen: wir müssen sparen; sparen an Energie wegen der gestiegenen Gas- und Strompreise, sparen am Sprit wegen der gestiegenen Benzinpreise, sparen an Lebensmitteln wegen der gestiegenen Lebensmittelpreise.

Ja, wir werden sparen müssen.



Nur: unter dem Diktat es „müssen“ zu müssen haben viele von uns Schwierigkeiten damit.
Etwas tun zu müssen, bedeutet für viele, dass sie sich ihrer ‚Freiheit‘ beschränkt oder gar beraubt fühlen.

Dennoch: wenn notwendiges Sparen auf breite Akzeptanz stoßen soll, dann ist es wichtig, dass die Menschen auch wissen und bejahen, wofür sie sparen!

Wellnessgedanke

Bild von No-longer-here auf Pixabay

Bei vielen Wellness-Methoden stehen auch die Begriffe ‚Entschleunigung‘, ‚Entlastung‘, ‚Entschlackung‘, ‚Vereinfachung‘ oder ‚Genügsamkeit‘ auf dem Plan!

Wie einfach könnte es also sein, wenn wir diese Begriffe positiv belegen bei unserem Bemühen, sparen zu müssen?

Versuchen wir einfach mal, einige Sparbegriffe mit positiven Wellness-Gedanken zu verknüpfen:

  • Kraftstoff sparen = CO2-Belastung reduzieren, Umwelt schonen, Geld sparen,
  • Höchstgeschwindigkeit drosseln = CO2-Belastung reduzieren, Umwelt schonen, Entschleunigen, mehr Sicherheit im Straßenverkehr, …
  • Heizenergie einsparen durch Temperatursenkung = Ressourcen bewahren, CO2 und andere klimaschädlichen Immissionen reduzieren, Lebensräume für Natur erhalten, Geld sparen, …
  • Alternative Verkehrsmittel nutzen (Fahrrad, ÖPNV, …) : Entschleunigung, Stressverringerung, Umwelt und Klima schützen, …



Ökum. Gottesdienst zum Ruhr-Pride 2022

„Ich sehe was, was du nicht siehst – Vielfalt wahrnehmen!“ – so das Motto des diesjährigen ökumenischen Gottesdienstes am Freitag, den 05.08.2022 um 18.00 Uhr in der evangelischen Marktkirche in Essen-Mitte.

In unserem Vorbereitungskreis, bei dem die Aidshilfe Essen e.V., die katholische Beratungsstelle „Die Schleife“, die alt-katholische Kirche, die evangelische Kirche und die römisch-katholische Kirche mit von der Partie sind, haben wir uns davon ansprechen lassen, dass viele Queer-People sich nicht gemeint fühlen, wenn von Queer-People die Rede ist. Wir denken da an Trans-, Inter, Bi-, A-sexuelle, nonbinäre Personen und viele andere mehr.

Die Vielfalt der verschiedenen Banner für diese Sexualitäten zeigt dies sehr deutlich.
Mittlerweile ist daraus die so genannte „Progress Pride Flag“ entstanden:

Progress pride flag

Wir erkennen, dass diese Vielfalt unter den queerpeople auch wahrgenommen werden will.

Mit unserem Gottesdienst wollen wir auf diese gottgewollte Vielfalt aufmerksam machen und für Respekt und Anerkennung dieser Vielfalt werben.




Sorge, Sorge, Vorsorge ?!

Bild von Wilfried Pohnke auf Pixabay

Impuls zum Evangelium des 18. Sonntags im Jahreskreis – 30./31.7.2022

Immer wieder flattern bei mir Angebote oder Hinweise von Versicherungen rein: „Denken Sie an ausreichenden Versicherungsschutz!“ – „Haben Sie schon genügend für Ihren Ruhestand vorgesorgt?“ usw.

Versicherung und Vorsorge: sicherlich wichtige Themen, wenn wir auf eine mögliche Zukunft blicken.
Ganze Wirtschaftszweige wollen uns glauben machen, dass das mit die wichtigsten Fragen sind: Denkt an die Zukunft!

Wer also nicht das Leben eines Bohême führen möchte, wer sein Leben nicht durch ein scheinbares In-den-Tag-Hinein-Leben führen möchte, wird an diesen Fragen der Zukunftsvorsorge nicht vorbei kommen.

Bild von Tumisu, please consider ☕ Thank you! 🤗 auf Pixabay

Im heutigen Evangelium zeichnet Jesus ein Gleichnis von einem Mann, der seine Zukunftsvorsorge sehr ernst nimmt. Er spart sich vieles fast vom „Munde ab“, in der Hoffnung, dass er es sich dann im Alter gut gehen lassen kann.

Doch wir alle wissen: Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! – Wir wissen nicht, was uns die Zukunft bringt.
Statistische Daten über die durchschnittlicher Lebenserwartung sind eben nur relativ und nicht absolut!
Am krassen Beispiel eines viel zu frühen Todes macht Jesus deutlich, wie nutzlos solche Vorsorge schnell werden kann. Allenfalls freuen sich die erbenden Hinterbliebenen.

Das heißt aber nicht, dass Jesus Vorsorge ablehnt.
Genau das Gegenteil ist der Fall.

Er möchte nur unseren Blickwinkel weiten.

Sein Wort: „Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein!“ zeigt, auf welche Dimension er uns aufmerksam machen möchte.
Es gibt für uns eine Zukunft, wo das Irdische keine Bedeutung hat und wo das, was wir hier auf Erden an materieller Vorsorge geleistet haben, vergänglich ist.

Materieller Reichtum allein, auch als Vorsorge, macht nicht wirklich reich, so will Christus uns heute auf den Weg geben.

Die Fülle eines reichen Lebens liegt auch im Nichtmateriellen.

Bild von Ruth Becerro auf Pixabay

Sie liegen darin, dass wir uns fragen, was unserem Leben tieferen Sinn gibt?
Sie liegt darin, dass wir eine Fülle des Lebens finden, die durch erfüllte Beziehungen, durch Gemeinschaft und durch Engagement für andere Anliegen bereichert wird, wie z.B. im sozial-caritativen Bereich oder in den Bereichen von Naturschutz, Engagement für Kunst, Kultur und Sport oder Politik oder anderswo …

Überall, wo Menschen den Mehrwert eines erfüllten menschlichen Lebens entdecken und sich womöglich auch dort engagieren (soweit es in ihrer Kraft steht), da kann der Mensch reich werden vor Gott.

Noch ein anderer Aspekt könnte uns helfen.

Es gibt so Vieles, was uns bewirbt, weil uns suggeriert wird, es sei wichtig für unser Leben.
Aber wenn man genauer und kritischer hinschaut, sind diese Dinge das, was in dem Roman von Michael Ende: „MOMO“ die grauen Männer sind, die sich selber als „Agenten der Zeitsparkasse“ bezeichnen, aber in Wirklichkeit Zeitdiebe sind, die einem nehmen, was man niemals mehr wiederbekommen wird: Lebenszeit.

Lebenszeit kann man nicht ansparen. Und alles Sinnvolle, was man mit seiner Lebenszeit machen kann, kann man eigentlich nicht verschieben. Denn das Verschieben birgt die Gefahr, dass man es verliert.

Aber wir können unser Leben verwarten, weil wir sagen: „Später!“ oder „Morgen!“ oder „Wenn ich in Rente bin…“

Doch das Leben findet immer nur im Jetzt statt.
Das frühere Leben: es war und kommt nicht mehr wieder.
Das zukünftige Leben: es ist noch nicht und könnte auch nicht sein. Es kommt also auf das Heute an.

Bild von Alex S. auf Pixabay

Zwei neuere geistliche Lieder fassen dies sehr gut in Worte:
„ Die Zeit zu beginnen ist jetzt, der Ort für den Anfang ist hier…. Hier und Jetzt, Hier und Jetzt“ oder auch das Lied: „Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde, heute wird getan oder auch vertan, worauf es ankommt, wenn ER kommt…“

Eine alte Botschaft, die an Aktualität nichts verloren hat.